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Besuch der 9. Klassen des Konzentrationslagers Dachau

Am Montag den 22.10.2018 haben wir die Gedenkstätte Dachau besucht. Wir sind um 8:15 Uhr mit dem Bus losgefahren und sind um 10:45 Uhr an dem ehemaligen Konzentrationslager in Dachau angekommen.

Von 11:15 Uhr bis 11:45 Uhr hatten wir Zeit, uns selbstständig im Museum umzuschauen. Das Museum ist im ehemaligen Wirtschaftsgebäude untergebracht und zeigte uns viele erschütternde Eindrücke von damals. Die Leute wurden zum Beispiel als Strafe an den Armen aufgehängt, sodass sich ihre Arme ausgekugelt haben. Manche von ihnen ertrugen den Druck auf ihrer Brust oder ihr eigenes Gewicht nicht, sodass sie jämmerlich, aufgehangen an einem Pfosten aus Holz, umgekommen sind. Zudem wurden viele aus Strafe auf ein Holzbrett gelegt und dort dann mit einem Stock fest geschlagen. Sie mussten die Hiebe mitzählen und wenn sie sich einmal verzählten, waren sie gezwungen von vorne anzufangen, ganz gleich wie viele Hiebe es mehr geben würde. Dann gab es noch den Todesstreifen. Die Gefangenen dürfen ihn nicht betreten und wenn sie es getan haben, wurden sie sofort erschossen. Man hat uns erzählt, dass manchmal die Kommandanten zum Beispiel einfach die Mütze von einem Häftling auf den Todesstreifen, also die Wiese, geworfen haben und ihm dann befohlen haben, er solle seine Kappe wieder holen. Da er dann den Streifen betreten  musste und er, wenn er es nicht gemacht hätte, einen Befehl verweigert hätte, hatte das dieselbe Strafe. Derjenige wurde dann erschossen. Ab 11:45 hatten wir eine 90-minütige Führung mit Herrn König, einem Fachoberschullehrer. Er hat uns viele interessante, aber ebenfalls erschreckende und traurige Geschichten erzählt. Wir sind auch durch die „Brausedusche“ gegangen. Der Raum, in dem die Menschen mit dem Giftgas Zyklon B vergast wurden. Herr König hat uns aber erzählt, dass das Vergasen von Menschen in Dachau nicht als Todesstrafe verwendet wurde. Es wurden wohl ein paar Versuche mit den Häftlingen durchgeführt, aber Beweise gibt es nicht. In Dachau wurden die Menschen erschossen und danach wurden die Leichen in großen Kaminen verbrannt, im sogenannten Krematorium. Außerdem mussten sich die Menschen in Dachau sozusagen totarbeiten. Sie mussten schuften, was das Zeug hält, und durften keine Schwächeanfälle zeigen. Die Arbeiten waren jedoch zum Beispiel Erde hin- und herschaufeln. Es waren Arbeiten, die nicht nötig sind, die Menschen jedoch kaputt gemacht haben. Die Häftlinge haben wenig Essen bekommen und mussten sich teilweise zu fünft eine Schale dünne Suppe teilen. Als Strafe gab es auch noch die Stehzelle. Die Leute, die damit bestraft wurden, mussten oft bis zu 10 Tagen nur stehen. Sie konnten sich nur ein bisschen herunterbeugen, so eng war die Zelle. Die einzige Erlösung, die sie hatten, war einmal am Tag das Essen, was ein wenig Brot war. Von 13:30 – 14:00 Uhr haben wir noch einen Film geschaut, der von Hitlers Terrorsystem handelte, von der SS und von der Befreiung durch die Amerikaner.

Insgesamt fand ich den Tag sehr beeindruckend, aber auch gleichzeitig erschütternd und traurig.

 Text: Laila Büttinghaus, 9cM, Mittelschule Lindenberg; Bild: Beate Rohrmüller


Herzlich Willkommen

heißen wir alle “neuen” und “alten” Schüler der Mittelschule Lindenberg. Die erste Woche ist bereits geschafft und der Schulalltag nimmt Fahrt auf. Wir hoffen die neuen Fünftklässler haben sich gut eingelebt und sind ohne Probleme gestartet.

Bereits in der ersten Woche durften wir uns, wie jedes Jahr, an einem ökumenischen Gottesdienst unter der Leitung von Frau Robert erfreuen. Unsere Schülerinnen und Schüler wurden im Rahmen der Anfangsandachten unter dem Motto

“Herzlichkeit, Freundlichkeit und Fairness”

begrüßt.

Text: David Glaeser; Bilder: Christa Robert


 

Voller Stolz präsentieren die Schulleitung und Schülerinnen und Schüler unserer Schule die neuen Schulpullis und T-Shirts.