Beginn der Abschlussprüfungen zum QA

In der vorangegangenen Woche haben die letzten Prüfungen für die Mittelschüler*innen an unserer Schule begonnen. Hochmotiviert starteten ca. 60 Schüler*innen mit der Projektprüfung, um ihr Können in den BOZ-Fächern Technik, Wirtschaft und Soziales unter Beweis zu stellen.

Die Prüfungsaufgabe bestand in diesem Jahr darin, den Auszug aus dem elterlichen Haus in eine neue Wohnung zu organisieren. Dazu gehörte im Fach Technik der Bau einer Magnetwand mit Einschubkästen, im Fach Wirtschaft die Erstellung eines Einladungsflyers für die Einweihungsparty und im Fach Soziales die Zubereitung eines Vier-Gänge-Menüs für die fleißigen Umzugshelfer. Für den praktischen Teil hatten die Prüflinge insgesamt 150 Minuten Zeit, was, in jedem Fachbereich, einige an ihre Grenzen brachte. Trotz der großen Herausforderung meisterten alle ihre Aufgaben und lieferten tolle Ergebnisse ab.

Gekrönt wurde die diesjährige Prüfung im Fach Soziales mit einem Bürgermeisteressen. Aus allen Gemeinden des Schulverbandes kamen Vertreter, um von dem angerichteten Büffee zu probieren.

Besuch von der Antonio-Huber-Schule

Am Freitag, den 15.März, kam die Klasse 6/7 der Antonio-Huber-Schule zu uns an die Schule.

Die Klasse 6a beschäftigte sich in NT mit dem Thema „Faszination Wasser“. Jede Gruppe hat sich einen Bereich ausgesucht, z.B. Oberflächenspannung, Aggregatszustände, Wasser lässt sich zerlegen, und so weiter und eine Woche lang Versuche dazu vorbereitet.

Die Schüler der Antonio-Huber-Schule haben die Präsentationen der einzelnen Gruppen genau beobachtet, denn die Mittelschüler haben sie doch noch mit Erfolg vorführen dürfen.

Aktion “Hallo Auto”

Wir freuen uns, dass die Aktion „Hallo Auto“ des ADAC Südbayern e.V. in Kooperation mit Michelin und Opel am Mittwoch, den 10. April 2019 zu uns an die Schule kam.

„Hallo Auto“ machte Lernen zum Erlebnis. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen fit für die Gefahren des Straßenverkehrs gemacht – einprägsam, kinderleicht und mit jeder Menge Spaß!

Das lernten die Kids: Wann kommt ein Auto zum Stehen, wenn es mit 50 km/h eine Vollbremsung hinlegt, weil ein Kind achtlos über die Straße läuft? Diese und weitere Fragen wurden beantwortet. Außerdem durften die Mädchen und Jungen vom Beifahrersitz aus ein Vollbremsung auslösen und so eindrucksvoll erleben, dass ein Fahrzeug nicht sofort stehen bleiben kann.

Klassenausflug nach Isny

Am 23.1.2019 sind wir mit dem Linienbus nach Isny gefahren, um eine Führung zu dem Thema „Isny erkundet Mittelalter“ zu kriegen. Als wir am Kurhaus  ankamen, begrüßte uns Frau Briechle, unsere Gästeführerin. Vor dem Kurhaus stand ein Haus, außerhalb der Stadtmauer. Frau Briechle erklärte uns, dass hier Leute übernachteten, die nicht in der Stadt bleiben durften, weil sie nicht evangelisch waren. Danach haben wir die große Stadtmauer angeschaut und durften sogar hinauf in den Wehrgang gehen. Um 11:00 Uhr waren wir dann in einem Gefängnis, in dem sehr viele alte Gemälde an der Wand waren, die die Gefangenen gemalt haben. Danach durften wir in kleinen Gruppen Bummeln gehen, bis uns der Bus 13:15 Uhr wieder an der Schule brachte. (Lilly und Michelle 6a)

Besuch des KZ Dachau

Am Montag den 22.10.2018 haben wir die Gedenkstätte Dachau besucht. Wir sind um 8:15 Uhr mit dem Bus losgefahren und sind um 10:45 Uhr an dem ehemaligen Konzentrationslager in Dachau angekommen.

Von 11:15 Uhr bis 11:45 Uhr hatten wir Zeit, uns selbstständig im Museum umzuschauen. Das Museum ist im ehemaligen Wirtschaftsgebäude untergebracht und zeigte uns viele erschütternde Eindrücke von damals. Die Leute wurden zum Beispiel als Strafe an den Armen aufgehängt, sodass sich ihre Arme ausgekugelt haben. Manche von ihnen ertrugen den Druck auf ihrer Brust oder ihr eigenes Gewicht nicht, sodass sie jämmerlich, aufgehangen an einem Pfosten aus Holz, umgekommen sind. Zudem wurden viele aus Strafe auf ein Holzbrett gelegt und dort dann mit einem Stock fest geschlagen. Sie mussten die Hiebe mitzählen und wenn sie sich einmal verzählten, waren sie gezwungen von vorne anzufangen, ganz gleich wie viele Hiebe es mehr geben würde. Dann gab es noch den Todesstreifen. Die Gefangenen dürfen ihn nicht betreten und wenn sie es getan haben, wurden sie sofort erschossen. Man hat uns erzählt, dass manchmal die Kommandanten zum Beispiel einfach die Mütze von einem Häftling auf den Todesstreifen, also die Wiese, geworfen haben und ihm dann befohlen haben, er solle seine Kappe wieder holen. Da er dann den Streifen betreten  musste und er, wenn er es nicht gemacht hätte, einen Befehl verweigert hätte, hatte das dieselbe Strafe. Derjenige wurde dann erschossen. Ab 11:45 hatten wir eine 90-minütige Führung mit Herrn König, einem Fachoberschullehrer. Er hat uns viele interessante, aber ebenfalls erschreckende und traurige Geschichten erzählt. Wir sind auch durch die „Brausedusche“ gegangen. Der Raum, in dem die Menschen mit dem Giftgas Zyklon B vergast wurden. Herr König hat uns aber erzählt, dass das Vergasen von Menschen in Dachau nicht als Todesstrafe verwendet wurde. Es wurden wohl ein paar Versuche mit den Häftlingen durchgeführt, aber Beweise gibt es nicht. In Dachau wurden die Menschen erschossen und danach wurden die Leichen in großen Kaminen verbrannt, im sogenannten Krematorium. Außerdem mussten sich die Menschen in Dachau sozusagen totarbeiten. Sie mussten schuften, was das Zeug hält, und durften keine Schwächeanfälle zeigen. Die Arbeiten waren jedoch zum Beispiel Erde hin- und herschaufeln. Es waren Arbeiten, die nicht nötig sind, die Menschen jedoch kaputt gemacht haben. Die Häftlinge haben wenig Essen bekommen und mussten sich teilweise zu fünft eine Schale dünne Suppe teilen. Als Strafe gab es auch noch die Stehzelle. Die Leute, die damit bestraft wurden, mussten oft bis zu 10 Tagen nur stehen. Sie konnten sich nur ein bisschen herunterbeugen, so eng war die Zelle. Die einzige Erlösung, die sie hatten, war einmal am Tag das Essen, was ein wenig Brot war. Von 13:30 – 14:00 Uhr haben wir noch einen Film geschaut, der von Hitlers Terrorsystem handelte, von der SS und von der Befreiung durch die Amerikaner.

Insgesamt fand ich den Tag sehr beeindruckend, aber auch gleichzeitig erschütternd und traurig.  Text: Laila Büttinghaus, 9cM, Mittelschule Lindenberg; Bild: Beate Rohrmüller

Herzlich Willkommen

heißen wir alle “neuen” und “alten” Schüler der Mittelschule Lindenberg. Die erste Woche ist bereits geschafft und der Schulalltag nimmt Fahrt auf. Wir hoffen die neuen Fünftklässler haben sich gut eingelebt und sind ohne Probleme gestartet.

Bereits in der ersten Woche durften wir uns, wie jedes Jahr, an einem ökumenischen Gottesdienst unter der Leitung von Frau Robert erfreuen. Unsere Schülerinnen und Schüler wurden im Rahmen der Anfangsandachten unter dem Motto

“Herzlichkeit, Freundlichkeit und Fairness”

begrüßt.

Text: David Glaeser; Bilder: Christa Robert